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Treffpunkte und Kulturorte: Museum, Theater und Phänomenta

Folgende Kulturhäuser Flensburgs unterstützen bereits unsere "Tage der Kultur" und geben einen Einblick in die Welt der Wissenschaft, der Kultur- und Kunstgeschichte und des Theaters.

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Das Schleswig-Holsteinische Landestheater

Das Schleswig-Holsteinische Landestheater

Von der größten Landesbühne in Deutschland sind in Flensburg das Musiktheater, das Ballett und das Sinfonieorchester angesiedelt, in Schleswig und Rendsburg das Sprechtheater.

An allen drei Standorten wird das gesamte Theaterangebot präsentiert sowie per Gastspiel in vielen weiteren Städten im Norden. Das Landes-
theater mit etwa 350 Mitarbeitern und über 700 Vorstellungen pro Spielzeit bietet klassische und zeitgemäße Vielfalt in Schauspiel, Oper, Operette, Ballett und Musical. Den jungen Zuschauern werden neben dem Weihnachtsmärchen auch Kinderoper und –ballett, ein mobiles Kinder und Jugendtheater sowie Puppentheater im Spielgebiet angeboten.
Das Sinfonieorchester rundet mit Sinfonie und Kammerkonzerten das Programm ab.

Heinrich-Sauermann-Haus

Heinrich-Sauermann-Haus

Der Museumsberg Flensburg ist mit seinen zwei Häusern eines der größten Museen Schleswig-Holsteins. Seit seiner Gründung 1876 widmet sich das Museum der Kunst- und Kulturgeschichte des ehemaligen Herzogtums Schleswig, dessen nördliche Hälfte seit 1920 zu Dänemark gehört.

Die Dauerausstellung zeigt Kunst und Kultur-geschichte vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Neu sind der Kinderbereich mit zahlreichen Hands-on-Elementen und die Abteilung „Flensburg – eine Stadt und ihre Menschen“. Einzigartig sind die originalen Bauernstuben sowie die historische Möbelsammlung, mit über 900 Stücken eine der umfangreichsten ihrer Art in Deutschland.  Das benachbarte Hans-Christiansen-Haus zeigt schleswig-holsteinische Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts. Schwerpunkte bilden die Jugendstilabteilung mit Hauptwerken des Künstlers Hans Christiansen, die Kunst des Expressionismus sowie zeitgenössische Kunst des Nordens.

Phänomenta

Phänomenta in Flensburg

Angeregt durch Entwicklungen in den Vereinigten Staaten begann Prof. Dr. Lutz Fiesser in den 1980er Jahren am Institut für Physik der Universität Flensburg die Wirksamkeit einfacher interaktiver Stationen zu überprüfen.

Die Einrichtung der Phänomenta in den Räumen der Universität wurde durch umfangreiche Forschungsarbeiten begleitet. Aus deren Umsetzungen konnten neue interaktive Exponate entwickelt werden. Mit Unterstützung des Landes und der Stadt Flensburg wurde ein historischer Kaufmannshof hergerichtet und 1995 mit den Experimenten aus der Hochschule bezogen. Heute wird die Ausstellung von einem Verein getragen, der eng mit der Universität Flensburg zusammenarbeitet. Seit 2001 ist die Phänomenta ein Institut an der Universität Flensburg. Im Jahr 2008 ist die Phänomenta entscheidend erweitert worden: Die Ausstellungsfläche hat sich deutlich vergrößert, ein neuer Servicebereich und neue Gruppen- und Schulungsräume sind entstanden. Eingebunden in ein attraktives architektonisches Konzept bildet die Erweiterung einen weiteren Schritt für die Entwicklung der Phänomenta zu einem umfassenden Science-Center, das sich auf wissenschaftlicher Basis im Bereich naturwissenschaftlich-technischer Bildung engagiert und sich einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.